In den Eishallen in ganz Deutschland laufen die letzten Vorbereitungen vor dem Beginn der neuen Saison. Gerade rechtzeitig vor dem Start hat GirlsEishockey.de e.V. wieder zu seinem traditionellen Saisonauftakt-Camp an den Neckar nach Heilbronn eingeladen. Auch in diesem Jahr hat die VHA Hockey Academy unter der Leitung des Trainers Toni Hauert das Camp durchgeführt.
34 starke Mädchen: Saisonauftakt-Camp 2025 in HeilbronnGeschlossene Trainer-Leistung: Saisonauftakt-Camp 2025 in HeilbronnGutgelaunte Torhüterinnen: Saisonauftakt-Camp 2025 in HeilbronnAnstrengende Athletikeinheiten: Saisonauftakt-Camp 2025 in HeilbronnBesprechung auf dem Eis: Saisonauftakt-Camp 2025 in HeilbronnGut organisierte Eiseinheiten: Saisonauftakt-Camp 2025 in Heilbronn
34 Mädchen im Alter von 7 bis 17 Jahren – 28 Spielerinnen und sechs Torhüterinnen – haben sich an diesem Wochenende von Freitagabend bis Sonntagnachmittag einem intensiven Programm unterworfen. Fünf Eiszeiten gab es über diese zweieinhalb Tage verteilt. Hinzu kamen zwischendurch Athletikeinheiten, die genauso fordernd wie das Training auf dem Eis waren. Dabei wurden sie von insgesamt sieben Trainern betreut, sodass eine enge Betreuung der Spielerinnen sichergestellt war.
„Es macht immer wieder große Freude, spezielle Camps für Mädchen auszurichten“, sagt Toni Hauert nach dem Camp. „Vor allem macht es Spaß zu sehen, mit welchem Ernst, mit welcher Ausdauer und Disziplin die Mädchen dieses harte Camp durchstehen.“
Den Mädchen wird nichts geschenkt
Denn den Mädchen schenken die Trainer nichts. Durchschwitzt und ausgepowert kommen sie nach den Einheiten vom Eis – aber es ist ihnen anzusehen, wie sehr sie dieses Camp dennoch genießen.
Abwechslungsreiches Essen zur Stärkung: Saisonauftakt-Camp in Heilbronn
Dass dieses Camp auch in diesem Jahr ein solcher Erfolg war, lag zum großen Teil auch an Renate, der guten Seele in der Küche der Heilbronner Eishalle. Mit abwechslungsreichem gesundem Essen hat sie die Mädchen durch das Wochenende begleitet und mit selbstgebackenem Kuchen darüber hinaus auch etwas belohnt.
Ein großer Dank an alle Unterstützer
Einen ganz herzlichen Dank an alle, die dieses Camp wieder möglich gemacht haben: Toni Hauert und sein Trainerteam, Brigitte Hauert-Betz in der Organisation, Renate in der Küche, die Eismeister in der Heilbronner Eishalle und der Heilbronner EC, der GirlsEishockey.de wieder unterstützt hat.
Auch der neue 1. Vorsitzende von GirlsEishockey zeigt sich begeistert und will Kooperationen wie beim Saisonauftakt-Camp in Heilbronn ausbauen: „Was wir selbst nicht gut können, holen wir uns von draußen rein“, sagt Sebastian Arras. „So stärken wir unser Angebot.“
Vier Spiele hat es gebraucht, bis unsere U9-Mädchen beim Osterturnier 2025 der Löwen Frankfurt ins Turnier gefunden haben. Gegen den TSV Erding unterlagen die Mädchen mit 0:9, gegen die B-Mannschaft des MAC Budapest mit 1:5, gegen den EHC Nürnberg mit 0:3 und gegen den EHC Chur mit 1:8. Dabei hatten die Mädchen hartnäckig verteidigt, gut zusammengespielt und ein gekonntes Passspiel gezeigt. Nur mit der Chancenverwertung hatte es gehapert.
Dann jedoch, im letzten Spiel am Ende des ersten Turniertags, gelang den Mädchen endlich ein Sieg, gegen Frankfurt weiß. Mit 3:1 setzten sich die Mädchen gegen die jüngere Mannschaft des Gastgebers durch. Da merkten die Mädchen auf einmal: Es geht noch mehr.
Mit neuem Selbstbewusstsein in den zweiten Turniertag
Gestärkt und mit neuem Selbstbewusstsein gingen die Mädchen am Karsamstag, 19. April, in den zweiten Tag des traditionellen Osterturniers in Frankfurt. Es standen die Spiele um die Ränge 9 bis 12 an. Am zweiten Tag traten die Mädchen wie verwandelt an, obwohl ihnen der erste Turniertag und eine kurze Nacht in den Knochen steckten. Doch das war bei ihren Gegners ja nicht anders. Beherzt spielten sie nach vorne und gaben kein einziges Spiel mehr ab: 3:1 gegen den EHC Freiburg, 3:1 wieder gegen Frankfurt weiß und schließlich 4:0 im zweiten Spiel gegen die jüngeren Spieler des MAC Budapest.
Am Ende erkämpften die Eishockey-Girls den 9. Platz von zwölf Mannschaften. Selbst unser Trainer konnte kaum glauben, wie sich unsere Mannschaft im Laufe des Turniers entwickelten. Zum ersten Mal übernahm Travis Brößler, ein junger Trainer, der sonst im Nachwuchsbereich der Darmstadt Dukes aktiv ist, eine Girls-Mannschaft. Herzlichen Dank, dass Du die Mannschaft so kurzfristig übernommen hast, Travis.
Erschöpft, aber glücklich: Die U9 nach dem letzten Spiel beim Osterturnier 2025 der Löwen Frankfurt.
Fröhliche Stimmung auch in schweren Augenblicken
Es war eine besondere Erfahrung für ihn: Unsere Mädchen kämpften mit Leidenschaft, spielten hervorragend zusammen und hielten auch körperlich gut mit den Jungs und Mädchen der anderen Mannschaften mit. Hinzu kam, dass sie sich während des Osterturniers vorbildlich verhielten und stets gut gelaunt blieben. Die Stimmung in der Kabine war vom ersten Augenblick an fröhlich. Obwohl sich die meisten Mädchen nicht oder kaum kannten, waren neue Freundschaften schnell geschlossen. Selbst nach den ersten, schweren Spielen blieb die Stimmung unter den Mädchen ungebrochen gut.
Und das ist ja das Wichtigste für die Mannschaften von GirlsEishockey.de: Wir wollen auf den Turnieren, an denen wir teilnehmen, zeigen, was Mädchen im Eishockey draufhaben. Gleichzeitig sollen jedoch auch Freundschaften unter den Mädchen entstehen. Denn manchmal fühlt sich das eine oder andere Mädchen in ihrem Heimatverein doch etwas verloren unter den vielen Jungs. Da tut es gut, wenn GirlsEishockey.de Verbindungen und Freundschaften quer durch Deutschland fördert.
Mannschaft in Rekordzeit zusammengestellt
Auch beim Osterturnier in Frankfurt traten wieder Girls aus ganz Deutschland an. Sie kamen aus Berlin, Essen, Nürnberg, Selb, Herne, Salzgitter, Köln, Troisdorf, Bietigheim, Frankfurt, Dresden, Darmstadt, Ingolstadt und selbst aus dem benachbarten Ausland, aus Luxemburg.
Allerdings ist uns dieses Mal ein besonderes Kunststück gelungen: Wir hatten nur anderthalb Tage Zeit, um eine Mannschaft für das Osterturnier in Frankfurt zu melden. Doch selbst diese denkbar knappe Frist mussten wir bei weitem nicht ausschöpfen. Innerhalb von vier Stunden haben wir dem Organisationsteam in Frankfurt melden können: Unsere Mannschaft steht. Wir sind dabei.
Das zeigt, dass nicht nur unsere Mädchen voller Leidenschaft dabei sind, sondern auch ihre Eltern, die ihre Osterpläne in diesem Jahr spontan umgestellt haben. Herzlichen Dank dafür.
Einen ganz herzlichen Dank auch an die Löwen Frankfurt, dass Ihr uns eingeladen habt. Wir sind gerne auch im nächsten Jahr wieder dabei – mit voller Girls-Power.
Die Mädchen stehen vor ihrem letzten Spiel – es geht gegen den Turnierfavoriten ERC Ingolstadt. Müde schaut ein Mädchen mit verschwitzten Haaren auf der Bank in der Kabine vor sich hin, ein anderes sitzt auf dem Boden. „Ich habe Angst“, sagt ein Mädchen. „Ich bin sooo müde“, klagt ein anderes.
Um 17.55 Uhr treten die Mädchen zu ihrem letzten Spiel an. Es sollte ein Krimi werden, wie ihn wohl nur Eishockey schreiben kann. Die Mädchen haben schon einen langen Turniertag hinter sich, der um 7.30 Uhr in der Kabine begann. Sechs schwere Spiele zu jeweils 25 Minuten haben die Mädchen da schon hinter sich an diesem 29. März 2025 beim 8. Junited Autoglas Cup U9 der MD Juniors aus Schweinfurt.
In diesem letzten Spiel geht es um Turniersieg oder 3. Platz, aus Sicht der Mädchen ein Spiel um alles oder nichts. Ingolstadt liegt vor dieser Spitzenbegegnung auf dem 1. Platz mit 15 Punkten, gefolgt von GirlsEishockey.de, die bei gleicher Punktzahl ein etwas schlechteres Torverhältnis mitbringen. Bad Nauheim belegt den 3. Platz mit 13 Punkten. Allerdings gewinnen die Hessen ihr letztes Spiel, ziehen mit 16 Punkten an Ingolstadt und den Girls vorbei an die vorläufige Tabellenspitze. Somit steht fest: Der Sieger der Begegnung Ingolstadt gegen GirlsEishockey.de holt den Turniersieg. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage der Girls fallen die Mädchen hinter Bad Nauheim auf den dritten Platz.
Geschlossene Verteidigung hält dem Druck stand
Kraftvoll und entschlossen setzen die Ingolstädter die Girls von Anfang an schwer unter Druck. Doch die Verteidigung hält in allen drei Reihen stand, verteidigt lange das 0:0, sorgt vorne immer wieder für Entlastung und gerät dann doch mit 0:2 in Rückstand. Den Gesichtern der Unterstützer und der mitgereisten Eltern ist anzusehen, dass die Mädchen wohl am Ende ihrer Kräfte angelangt sind. Nur nicht mit einer 0:10- oder 0:12-Niederlage vom Eis gehen. Wenigstens den Schaden begrenzen.
Die Mädchen kämpfen. „Ich kann nicht mehr“, sagt ein Mädchen immer wieder, wenn es vom Eis kommt, und geht dann doch wieder raus, um sich in die Zweikämpfe zu werfen. Durch kluges Zusammenspiel, präzise Pässe und körperliche Stärke halten die Girls den Druck auf Ingolstadt hoch. Die Jungs werden unsicher, sind selbst müde. Immer wieder werden ihre Gegenstöße abgefangen, schiebt sich noch ein Schläger vor den Puck, fängt unser Torwart die entscheidenden Schüsse ab. Da fällt der Anschlusstreffer – ungläubiger, befreiender Jubel geht durch die Reihen. Da ist noch mehr drin, und die Mädchen mobilisieren ihre letzten Kräfte. Und da fällt auch der Ausgleich zum 2:2. Unglaublich, dass die Mannschaft diesen Rückstand aufholt. Jetzt ist auch ein Sieg drin.
Die Mädchen kämpfen weiter. Immer wieder schießen sie aufs Ingolstädter Tor. Doch auch deren Goalie hält überragend. 2:2 lautet auch der Endstand. Der ERC Ingolstadt, die Roten Teufel Bad Nauheim und GirlsEishockey.de beenden dieses Turnier allesamt mit 16 Punkten. GirlsEishockey.de kommt auf die wenigsten Gegentore aller acht Turniermannschaften, nur neun Stück in sieben Spielen. Darin spiegelt sich die geschlossene Verteidigung und das Zusammenspiel der elf Mädchen, und darin zeigt sich auch, wie bravourös unser zwölftes Mädchen, unsere Torhüterin, diesen Turniertag bestanden hat. Dank einer überragenden Leistung war sie ein starker Rückhalt für unser Team. 175 Minuten, fast drei Stunden, stand unsere Torhüterin im Tor.
Dass GirlsEishockey.de dennoch auf den dritten Platz zurückfiel, lag daran, dass Turniersieger Ingolstadt und Bad Nauheim mehr Tore geschossen haben und somit die bessere Tordifferenz aufwiesen.
Ein stolzer Trainer
„Ich bin wahnsinnig stolz auf Euch“, sagt Eugen Pretzer, der die U9-Mädchen in Schweinfurt trainiert hat und Nachwuchscoach in Schweinfurt ist. „Das ist unglaublich, was Ihr heute erreicht habt.“
Dieser großartige Erfolg war zu Beginn des Turniers nicht zu erwarten. Turnierteilnahmen sind für GirlsEishockey.de immer eine große Wundertüte. Der Verein schreibt diese unter den Mitgliedern in der entsprechenden Altersgruppe aus, und dann reist das Team aus ganz Deutschland an. Dieses Mal kamen sie aus Berlin, Köln, Essen, Geretsried, Nürnberg, Heilbronn, Bietigheim, Frankfurt, Salzgitter… Die Mädchen kennen sich nicht, und der Trainer hat auch nie mit dieser Mannschaft trainiert geschweige denn Spiele absolviert.
Beeindruckende Siegesserie
Deshalb braucht die Mannschaft immer etwas Zeit, bis sich die Mädchen kennenlernen und die Reihen sich finden. So geht auch das erste Spiel gegen Bad Nauheim knapp mit 1:2 verloren. Die Mädchen sollen vor allem ein schönes Turnier spielen, will der Trainer die Erwartungen anfangs nicht zu hoch hängen. Doch schon die Niederlage gegen Bad Nauheim – die sich zurecht bald unter den Turnierfavoriten einfinden – zeigt den Mädchen, dass für diese Mannschaft mehr als ein schönes Turnier drin ist. Es folgt eine beeindruckende Siegesserie: 3:0 gegen Lauterbach, 7:1 gegen Darmstadt, 4:2 gegen Schweinfurt, 5:1 gegen Erfurt und eben das 2:2 gegen Ingolstadt.
Vor allem haben die Girls gezeigt, was Mädchen-Eishockey im Nachwuchsbereich ausmacht: Sie haben nicht nur hartnäckig gekämpft bis zum Umfallen und diszipliniert verteidigt. Sie haben auch vorbildlich zusammengespielt und sich gegenseitig unterstützt, nach vorne wie nach hinten gleichermaßen gearbeitet. Durch kluges und präzises Passspiel haben sie die gegnerischen Reihen immer wieder überwunden. Bei GirlsEishockey.de können die Mädchen Rollen ausprobieren, die sie in ihren Heimatvereinen nicht unbedingt einnehmen.
„Es war mir eine große Ehre, diese Mannschaft zu trainieren“, meint ein stolzer Trainer am Ende des Turniers. „Ich wünsche mir, dass Ihr oft zusammenkommt und viel zusammenspielt. Denn in dieser Mannschaft steckt Charakter und Potenzial.“
Dir einen ganz herzlichen Dank, Eugen, dass Du unsere Mannschaft mit so viel Hingabe und Leidenschaft begleitet hast. Und ein ganz großer Dank auch an die MD Juniors in Schweinfurt: Es war ein tolles Turnier, das Ihr vorbildlich organisiert habt. Und Danke, dass Ihr den Mädchen die Chance gegeben habt, diese unglaubliche Erfahrung zu machen. Das war ein Turnier, das die Mädchen für ihr Leben prägen wird.
Die Mädchen haben beim 8. Junited Autoglass Cup der Mighty Dogs Schweinfurt verdient den 2. Platz gewonnen
Es lag ein Hauch von Pyeongchang am Samstag, 22. März 2025 im Icedome der Mighty Dogs Schweinfurt. Wie damals die Herren-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2018 ging auch die U11 von GirlsEishockey.de als Außenseiter in dieses Turniers angesichts von sieben starke Gegnern. Dank einer überragenden Mannschaftsleistung holte auch sie den zweiten Platz, die Silbermedaille.
Ein herausragendes Ergebnis. Schließlich kommt für unsere Turnierteilnahmen eine Mannschaft aus allen Ecken Deutschlands zusammen, ohne dass sie jemals zusammen trainiert oder zusammengespielt hätten. Immerhin kennen sich das ein und andere Mädchen schon von anderen GirlsEishockey-Spielen oder -Camps. Oft genug jedoch brauchen die Mädchenteams ein paar Spiele, um sich auf dem Eis zu finden und die bestmöglichen Reihen zu finden.
Abschlussfoto: Die Mannschaften des 8. Junited Autoglas Cup der U11 in Schweinfurt.
Dieses Mal war es anders. 16 Mädchen aus ganz Deutschland sind dem Ruf von GirlsEishockey.de gefolgt: Sie kamen aus Berlin, Ravensburg, Erding, Stuttgart, Esslingen, Frankfurt, Erding, Peiting, Geretsried, Nürnberg, Memmingen und selbst der Nordwest-Schweiz. Gemeinsam erkämpften sie sich den Respekt ihrer Gegner.
Die meisten Mädchen wurden im Jahrgang 2014 geboren und eines im Jahr 2015. Für fünf Mädchen aus dem Jahrgang 2013 nutzte GirlsEishockey die Overage-Regel, wonach Mädchen aus dem jüngeren Jahrgang der U13 noch Spiele in der U11 bestreiten durften.
Ein stolzer Trainer
„Ich bin unglaublich stolz, dass ich dieses Team trainieren durfte“, sagte Eugen Pretzer, Nachwuchscoach bei den Mighty Dogs Schweinfurt, der dieses Team zu diesem Erfolg führte. „Ihr habt hervorragend zusammengespielt, und vor allem waren alle drei Reihen gleichermaßen stark besetzt.“
Die U11 von GirlsEishockey.de gegen die Roten Teufel Bad Nauheim beim 8. Junited Autoglas Cup in Schweinfurt am 22. März 2025.
Sieben Begegnungen zu jeweils 25 Minuten standen auf dem Programm. Das sind fast drei volle Stunden Eishockey netto, verteilt auf einen Turniertag, der mit dem Eintreffen in der Kabine um 7.30 Uhr begann, gegen 19 Uhr nach der Siegerehrung endete und sich oft mit einer langen Heimfahrt fortsetzte. Der wohlverdient errungene Pokal wird übrigens im Trophäenschrank der Young Rebels Stuttgart zu bestaunen sein.
Mit jedem Sieg zeigte sich, wie sich die Aufmerksamkeit im Stadion auf diese Mädchen richtete, als sie einen deutlichen Sieg nach dem anderen holten. Vor allem im letzten Spiel gegen Bad Nauheim zeigte die Mannschaft Moral: 0:2 lag sie zurück und musste erstmals an diesem Tag einen Rückstand aufholen. Zusätzlich schwanden nach diesem langen Turniertag Kraft und Konzentration. Doch der Gegner war genauso müde, hatte genauso anstrengende Spiele hinter sich und einen genauso langen Turniertag in den Knochen. Da bäumten sich die Mädchen noch einmal auf, überliefen ein ums andere Mal die gegnerische Verteidigung und holten noch den Sieg.
Beeindruckender Turnierverlauf
Und dies ist der Parcours, den die Mädchen zurücklegten: 5:3-Sieg gegen Darmstadt, 3:4 gegen Höchstadt, 7:2 gegen Frankfurt, 8:3 gegen Schweinfurt, 6:3 gegen Ingolstadt, 6:1 gegen Pegnitz und schließlich 3:2 gegen Bad Nauheim. In diesem letzten schweren Kampf mit den verbliebenen Kräften gegen einen starken Gegner wurden die Girls lautstark im Stadion unterstützt.
Und auch wie in Peongyang mischten sich bei den Mädchen am Ende dieses kräfteraubenden Turniertags Gefühle von Stolz, Glück und ein bisschen Wehmut, dass sie nicht doch den Turniersieg geholt haben. Denn gegen den späteren Turniersieger, Höchstadter EC 93, wäre mehr drin gewesen. Die Girls dominierten auch dieses Spiel, vergaben jedoch zu viele Torchancen, sodass sie am Ende mit 3:4 knapp unterlegen sind. Doch auch dieser zweite Platz war eine überragende, nicht für möglich gehaltene Leistung.
Gewissenhafte Umsetzung der Vorgaben des Trainers
Natürlich ist ein solches Turnier nicht viel mehr als eine Momentaufnahme. Es war allerdings nicht nur ein glücklicher Zufall. Trainer Eugen Pretzer hat bei den Girls besondere Qualitäten im Vergleich zu gemischten Teams ausgemacht: „Die Mädchen haben meine taktischen Vorgaben gewissenhaft befolgt und sehr diszipliniert gespielt“, sagte er nach dem Turnier. Sie haben sich körperbetont den Zweikämpfen gestellt und dank einer hervorragenden Technik und kreativen, überraschenden Spielzügen, gekrönt von harten, platzierten Schüssen, die gegnerischen Spieler immer wieder ausgetrickst.
Eugen Pretzer gab den Mädchen noch eines mit auf den Weg: „Ich wünsche mir, dass dieses Team zusammenbleibt und dass Ihr noch Euern Weg lange zusammen geht. In dieser Mannschaft steckt so ein großes Potenzial, dass es schade wäre, wenn Ihr nicht zusammenbleibt.“
An diesem 22. März haben diese 16 Mädchen in Schweinfurt gezeigt, wozu sie im Eishockey fähig sind und wie weit sie mit Kampfgeist, Technik, Disziplin und Teamgeist kommen können. Vielleicht wird dieses U11-Team, das so hervorragend in Schweinfurt bestanden hat, einmal die Basis für ein Select-Team von GirlsEishockey.de, das dann auch in internationalen Turnieren zeigt, wie qualitativ hochstehend der Nachwuchs im deutschen Mädchen-Eishockey geworden ist. Dann hätte dieses Turnier den weiteren Schub ausgelöst, den Mädchen-Eishockey in Deutschland und in den vielen Eishockeyvereinen hierzulande benötigt.
Ein ganz herzliches Dankeschön an die Mighty Dogs Schweinfurt, dass Ihr uns auch in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben habt, an Euern großen Prestigeturnieren teilzunehmen, und an ein großes Danke auch an alle Eure Eltern und Unterstützer. Es war ein vorbildlich organisiertes Turnier.
Am kommenden Samstag, 29. März 2025, spielt unsere U9 in Schweinfurt beim 8. United Autoglas Cup. Es sind noch einige, wenige Plätze frei. Diese Turnierteilnahme richtet sich vor allem an Spielerinnen der Geburtsjahrgänge 2016 und 2015. Eltern, deren Mädchen sich durch den Erfolg der U11 angespornt fühlen, im Team von GirlsEishockey.de mitzuspielen, sollten sich möglichst rasch bei christian.hillervongaertringen@girlseishockey.de melden.
Es ist wieder so weit: Das traditionelle Andreas-Gruchot-Girls-Turnier nähert sich in großen Schritten. Wieder werden mehr als 200 Mädchen aller Altersklassen in Troisdorf bei Köln zusammenkommen, um ihre Kräfte im Eishockey zu messen.
Das AGGT ist das große Fest des Mädchen-Eishockey in Deutschland und findet nun schon zum achten Mal statt. Neben den zahlreichen Mädchen von GirlsEishockey.de werden wieder Teams aus dem Ausland an dem Turnier teilnehmen. Es warten auf Teilnehmerinnen und Zuschauer somit wieder spannende Spiele, jede Menge Spaß und ein Badesee direkt neben der Eissporthalle.
Turnier auf zwei Wochenenden verteilt
Wegen des großen Andrangs haben wir dieses Mal das Turnier zweigeteilt:
Am Samstag, 28. Juni 2025 und Sonntag, 29. Juni 2025 spielen die Mädchen der Altersklassen U10 und U14.
Am Samstag, 5. Juli 2025 und Sonntag, 6. Juli 2025 treffen die Mädchen der Altersklasse U18+ aufeinander.
In der U10 spielen die Mädchen der Jahrgänge 2015 und jünger.
In der U14 treffen die Mädchen der Jahrgänge 2011, 2012, 2013 und 2014 aufeinander.
Und in der U18+ schließlich spielen die Jahrgänge 2007, 2008, 2009 und 2010. Auf Anfrage nehmen wir hier auch Overager auf.
Anmeldung bis zum 1. April möglich
Die Kosten liegen bei 90 Euro je Spielerin. In der Startgebühr sind ein Mittagessen am Samstag und eins am Sonntag enthalten.
Die Zeit drängt. Am 1. April 2025 endet die Anmeldefrist.